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19.07.2011

Zäher Neubeginn


Mein Schlüsselbeinbruch hat mich doch weiter zurückgeworfen als ich dachte. Aus anfänglich 4 Wochen Pause wurden dann doch fast 6 Wochen. Nach einer kurzen Vorbereitungszeit wagte ich mich dann am 26. Juni in  Chur an den Start zum Racer Bikescup. Es war ein hartes Unterfangen. Ich hatte zwar keine Schmerzen doch der Trainingsrückstand war gross und so war es für mich ein Angewöhnen an den Rennrhythmus und ein hartes Training.
25 Trainingsstunden später sah die Sache am letzten Wochenende bei den Schweizermeisterschafte in Plaffeien schon ganz anders aus. Bei strömendem Regen und einer „Affenkälte“ hatten wir 4 grosse Runden auf dem technisch schwierigen, glatten Parcours zu absolvieren. Auf meinem neuen, 8,5kg Bike, welches ich erst am Vortag bekam, konnte ich wieder recht gut Gas geben. Die lange Steigung ging in allen 4 Runden gut und die schwierige Abfahrt war so richtig zum geniessen; tiefe Gräben, glatte Wurzeln, Schlamm und enge Kurven. So muss es sein. Was ich nicht so toll fand war der starke Wind und die Kälte. Natürlich hat es mich auch ein paar Mal vom „Göppel“ geworfen, vor allem der Abgang in der letzten Runde war heftig, doch das gehört dazu. Mit meiner Leistung (Rang 31) bin ich zufrieden. Es geht wieder aufwärts.  

 

08.05.2011

Shit happens – oder Sch****e gelaufen!


Am Mittwoch endlich wieder mal ein Rennen. Papival in Saxon. Am Anfang war es zäh, doch dann ging es immer besser. Nach etwa 30Minuten lief es dann schon wieder fast so wie es laufen sollte. Ich konnte einen guten Rhythmus fahren nur in den ganz steilen Passagen musste ich aufpassen, weil ich immer wieder einen Krampf in den Waden bekam. Ich habe mich bis auf den 3. Rang vorgearbeite, und verlor nach der Hälfte des Rennens kaum mehr Zeit auf die schnellsten und war nur mehr am überholen. Leider verpasste ich kurz vor dem Ziel eine Abzweigung und fuhr dann plötzlich irgendwo in der Botanik herum. Bis ich dann merkte das etwas nicht stimmen konnte und dann endlich die richtige Strecke wieder gefunden hatte war der 3. Rang weg. Also gab es nur „Leder“. Wenn ich aber gewusst hätte, was noch kommt, hätte mich das aber richtig kalt gelassen. Top motiviert bin ich am Freitag zum Training zur Vorbereitung zum Racer Bikescup Rennen vom Samstag gestartet. Nach etwa 30 Meter Fahrt bin ich mit dem Vorderrad weggerutscht, keine Ahnung wieso, bin auf die Schulter gefallen und es gab ein hässliches Geräusch. Der Arzt hat dann nach dem Röntgen gesagt: „ Was Morgen Rennen? 4 Wochen Pause – Schlüsselbein kaputt“ Wenn es nicht läuft, dann aber richtig. Also nächster Termin: Engelberg

Saxon

30.04.2011

Zähe Sache


Seit meinem letzten Eintrag ist es schon eine Weile her. Die Saison hat nicht so begonnen wie ich mir das vorgestellt habe.
Das Trainingslager auf Mallorca verlief noch gut. Kurz darauf bin ich dann wieder mal krank geworden. Stirnhöhlenentzündung hiess die Diagnose. Mit der Vorbereitung auf das erste Rennen in Schaan war`s also nicht so toll. Das Rennen war dann auch schnell vorbei. In der ersten Runde bekam ich Schwindelanfälle und musste das Rennen im Krankenwagen beenden. In der Folge hat es mich dann richtig erwischt mit Fieber Halsschmerzen und Bronchitis. So musste ich das Rennen in Tesserete auslassen.
Seit etwa 3 Wochen bin ich aber nun wieder fit und bereite mich auf die nächsten Rennen vor. Ein erster Test wird am Mittwoch des Papivalrennen in Saxon sein und dann gleich am folgenden Samstag gehe ich beim Racer Bikes Cup in Solothurn an den Start.
Ich hoffe, dass ich dann im Juni wieder eine gute Form erreicht habe und dann richtig durchstarten kann.

molina

27.12.2010

Start zur Saison 2011

Bereits Anfang November begann für mich die Vorbereitung zur Saison 2011. Nach einer weiteren Kontrolle meiner Lunge im Inselspital Bern gaben die Ärzte grünes Licht zur Aufnahme des Trainings. Ich bin zwar noch nicht 100% fit, doch im Gegensatz zu meinem Zustand vor 2 Monaten fühle ich mich sehr gut.

Unter der Anleitung von meinem Trainer Claudio Andenmatten, bin ich nun daran meine Muskeln zu stählen und versuche, mich vor allem im Kraftbereich zu verbessern. Neben den Krafttrainings, welche ich zusammen mit Romaine absolviere, gibt es noch Trainings im Ausdauerbereich und Koordinationstraining. Einen wichtigen Teil nimmt für mich im Winter auch das Freeski – fahren ein. Bei dieser tollen Sportart hole ich mir die Motivation für die doch eher nicht so prickelnden Trainings auf der Rolle.

Im Februar geht es dann für 10 Tage nach Mallorca ins Trainingslager und schon kurz später startet die neue Rennsaison. Aber vorher werde ich noch meinen 16. Geburtstag feiern, den Sylvester sicher auch nicht auslassen und noch etliche Trainings absolvieren.

 

 

 
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